© alle Fotos (außer wenn gesondert angegeben): Hans Wetzelsdorfer

 

wetzelsdorfer.h@aon.at       Telefon: +43 664 39 12 744

DATENSCHUTZ | IMPRESSUM | CONTACT | LINKS

„MONEY MAKES THE WORLD GO AROUND“

....it makes the art go ’round......

 

eu-art-network - Symposium

25. August bis 4. September 2011 / Cselley Muehle

 

Geld, Macht und Gier mutieren zur omnipräsenten Trinität eines obsessiven Kapitalmarktes. Ein Finanzkapitalismus, der sich entfaltet, scheint mit seinen Fähigkeiten  „aus Nichts Geld zu machen“  zu einem Spielfeld innovativer und ausgeklügelter, wenn nicht betrügerischer Programme zu werden.

Spiegeln diese „neuen Helden“ des heutigen Kapitalismus - wagemutig, visionär und risikofreudig - nicht die Avantgarde der experimentellen KünstlerInnen vor der Postmoderne wider?

Wenn derartige Grenzüberschreitung als „eigene Kreativität“ des Kapitalismus angesehen wird, so ist der Vergleich zur Kunst in ihrer bedeutsamen Wirkung nicht fern.

Sehr salopp sprechen wir von der Dualität von Kunst und Wirtschaft, wobei diese Verbindung von Geld und Kunst eher als eine problematische Symbiose betrachtet werden kann, wenn zunehmend diese ökonomische Globalisierung sich der Kunst bedient und sie im Interesse der Konzerne zu instrumentalisieren versucht.

 

Müssen wir unser Verständnis von „Kreativität“ in der Kunst neu definieren, nachdem der Finanzkapitalismus sich in seiner „kreativen Tätigkeit“ als schöpferischer Produzent von Reichtum versteht?

 

Künstler wie Honoré Daumier, George Grosz, Otto Dix oder Marcel Duchamp bis zu Oskar Kokoschka und Joseph Beuys, haben sich jeweils mit dem sie umgebenden Wirtschaftssystem kritisch auseinandergesetzt.

 

Wie reagieren KünstlerInnen heute auf die Ökonomisierung der Gesellschaft und des Individuums? Wie beurteilen sie den Kapitalismus in einer Zeit der Krisen?

 

Seit 2001 gestaltet „eu-art-network“ (EAN) Kunst-Symposien in den Bereichen Bildende Kunst, Neue Medien, Musik und Tanz zu thematisch definierten Schwerpunkten und unternimmt heuer den Versuch, sich diesen Fragen zu nähern.

 

Wolfgang Horwath